Der Fernsehpreis
Wir wollen Fernsehbeiträge würdigen, die geeignet sind, Inklusion ins Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit zu rücken. Deshalb vergeben wir den if-award. Dieser deutsche Preis für Inklusion im Fernsehen zeichnet solche Beiträge aus, die in besonderer Weise geeignet sind, die Gesellschaft für Themen der sozialen Inklusion zu öffnen. Der Fernsehpreis berücksichtigt deutschsprachige Fernsehbeiträge verschiedener Formate. 2011 wird der Preis erstmalig vergeben; ein Sonderpreis ist für junge Regisseure und Autoren ausgeschrieben.
Das Verfahren
Einreichen können die Autoren, Redaktionen, Produzenten, Zuschauer, die uns in unserem gemeinsamen Vorhaben unterstützen, Inklusion in der Gesellschaft zu verwirklichen. Nach der Einreichungsphase werden die Beiträge online einer Vorjury vorgelegt. Diese wählt aus den eingereichten Filmen diejenigen aus, die den Kriterien an eine geeignete mediale Umsetzung des Themas genügen. Dieser Kriterienkatalog wird dabei unter Anleitung fachkundiger Regisseure von einer Vorjury aus Menschen mit Behinderung, chronischen Erkrankungen und Vertretern der Selbsthilfe erarbeitet.
Im zweiten Schritt werden die Filme einer Fachjury vorgelegt. Diese besteht aus Medienvertretern und Fachleuten der Branche. Fünf unabhängige Fernsehschaffende wie auch Vertreter der Selbsthilfe und Organisationen der Gesundheitsbranche werden über die Vergabe der Preise in einer gemeinsamen Sitzung entscheiden.
Unabhängig von der Entscheidung über die Preiswürdigkeit werden alle relevanten Beiträge in der Datenbank der abm dokumentiert. Die abm zeichnet verantwortlich für Ausschreibung, die organisatorische Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbs wie auch Auswahl und Bestellung der Jurys.
Die Preisverleihung
Am 27.01.2012 wurden die Gewinner des ersten if-awards öffentlich ausgezeichnet.
