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CDU
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Wir wollen, dass es ein Recht
auf leichte Sprache gibt.[
]
Was tun Sie für die Barrierefreiheit?
Was tun Sie dafür,
dass es mehr leichte Sprache gibt?
Antwort von Angela Merkel:
Wir bemühen uns, die Mitarbeiter zu schulen hier.[
]
Wir haben extra eine Arbeitsgruppe gebildet,
was die Abfassung von Gesetzen anbelangt.
Denn wenn wir z.B. Gesetze für Behinderte
oder Menschen mit Lernschwierigkeiten machen,
dann ist es ja wichtig,
dass sie das auch lesen können!
Auch die Erklärungen zu diesen Gesetzen
wirklich lesen können,
dass man das auch verstehen kann!
Was machen Sie Frau Merkel,[
]
was macht Ihre Partei,
dass wir Behinderten oder
Menschen mit Lernschwierigkeiten
Sie als Partei wählen?
Antwort von Angela Merkel:
Ja, wir haben erst einmal versucht,
auch unserer Regierungsprogramm
auch für alle verständlich zu übermitteln.[
]
Wir haben das als Hörbuch,
wir haben das auch für die,
die Sehschwierigkeiten haben.
Wir haben uns auch bemüht,
verständlich zu schreiben,
aber ich fürchte,
das ist nicht immer in jedem Fall so gelungen!
Was tun Sie für behinderte Frauen?[
]
Haben Sie Kontakte zu Frauennetzwerken?
In dem Übereinkommen,
wo für die Rechte behinderter Menschen stehen,
sollen die Länder besonders drauf achten,
dass behinderte Frauen gleichberechtigt sind.
Wie wollen Sie das umsetzen?
Antwort von Angela Merkel:
Wir haben ja Kontakte zu dem Familienministerium.[
]
Die Frau von der Leyen hat ja sehr enge Kontakte und unterstützt dieses Weibernetzwerk,
heißt das glaube ich,
wo ganz besonders auch die Belange von Frauen bearbeitet werden.
Frage von Petra Groß:
Ich wünsche mir, es soll ein Gesetz geben [
]
für Frauenbeauftragte in Wohnheimen und Werkstätten. Ich habe schon 500 Unterschriften gesammelt.
Antwort von Angela Merkel:
Also, in Behindertenwerkstätten könnte man das machen.[
]
Man muss jetzt nur aufpassen,
dass der Aufwand jetzt nicht zu groß wird.
Das muss eine Vertrauensperson für die Frauen sein,
aber wenn es um Freistellung geht z.B.,
da muss man aufpassen,
dass es auch wirklich den Behinderten zugute kommt
und nicht zu bürokratisch wird.
Aber bei Behindertenwerkstätten kann man darüber sprechen.
Frau Merkel, [
]
kennen Sie Menschen mit Behinderungen?
Antwort von Angela Merkel:
Ich bin, als ich Kind war, [
]
aufgewachsen damals in der ehemaligen DDR.
Auf einem Gelände,
wo Menschen mit Behinderungen,
sowohl Erwachsene als auch Kinder,
betreut wurden.
Und deshalb ist seit meinen frühesten Kindheitstagen
die Bekanntheit auch mit Menschen mit geistiger Behinderung
etwas auch ganz Normales.
Wir behinderten Menschen sollen nicht nur[
]
in Sondereinrichtungen leben müssen.
Wir wollen auch in einer ganz
normalen Wohnung wohnen können.
Aber dafür brauchen wir Hilfe.
Was tun Sie dafür, dass wir so wohnen können,
wie wir wollen?
Antwort von Angela Merkel:
Ja, wir versuchen natürlich[
]
und das ist ja oft gar nicht die Aufgabe der Bundesregierung direkt,
sondern da muss man ja nur die Möglichkeiten schaffen,
dass das vor Ort auch umgesetzt werden kann.
Die Voraussetzung ist,
dass es in den Städten auch mehr behindertengerechte
Wohnungen gibt überhaupt.
Und dass dann auch die Hilfspersonen
zur Verfügung gestellt werden.
Begriffserklärung
Auf dieser Seite kommen 4 Begriffe vor, die in unserem Wörterbuch erklärt werden: Barrierefreiheit, Briefwahl, Partei und Wahl.
